Begonnen hat alles mit einem Nervenzusammenbruch… Oder… war’s die Histaminunverträglichkeit…? Oder … anders … Angefangen hat eigentlich alles schon viiiiiel früher:

Ich habe schon immer viel und gern Sport gemacht. Von der Grundschule an bis ins Teenageralter war ich 8 Jahre in einem Judo Verein aktiv (zunehmend mehr auf Wunsch meines Vaters als aus eigener Begeisterung), später gehörte Volleyball zu meinen Leidenschaften. Mit Ende meiner Schulzeit habe ich dann in Berlin begonnen regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen und dort – ja eigentlich einfach das zu machen, was all die jungen Frauen im Fitnessstudio gemacht haben – jede Menge Cardio. Hin und wieder hat man mich auch an den Geräten entdeckt, aber vorrangig war mein Territorium der Kursraum. HIIT, LMI Step, Body Combat, Body Attack: Möglichst ins Schwitzen musste ich kommen, ich wollte mich ja schließlich auspowern UND vor allem Kalorien verbrennen. Denn darum ging es doch als junge Frau, wenn man Sport machte. Ich erinnere mich zum Beispiel noch gut daran, wie ich mit einer Freundin nach dem Training regelmäßig um die Ecke einen Donut verdrückt habe. Den hatten wir uns ja jetzt aber auch wirklich verdient, oder? 


Wie problematisch diese Einstellung eigentlich war, habe ich erst viel später gemerkt. Ehrlich gesagt habe ich mich immer für sehr gesund und fit gehalten. Ich habe überhaupt nicht bemerkt, wie viele ungesunde Entscheidungen ich abseits vom regelmäßigen Training getroffen habe. Ich habe geraucht, ungesund gegessen, wenig geschlafen und vor allem war ich dauerhaft im Stress. Ich hatte immer mehrere Jobs, keinen Urlaub und keine Zeit. Und überhaupt war mein Motto immer pushen, pushen, pushen, durchkämpfen. Erst als ich vor einigen Jahren wirklich krank geworden bin, habe ich gemerkt, was ich mir selbst eigentlich über Jahre angetan hatte. 


Meine Histaminunverträglichkeit hat für mich alles verändert. Denn sie hat mich dazu gezwungen, mich selbst zu reflektieren, meine Gesundheit ganzheitlich zu betrachten und Verantwortung für mich und mein Wohlbefinden zu übernehmen. Sie hat einen Stein ins Rollen gebracht, der mich sogar 2 Jahre später in einen ziemlichen Nervenzusammenbruch geführt hat. Das war eine harte aber rückblickend unglaublich wichtige Zeit, denn sie hat mich näher zu mir selbst gebracht. Ich habe angefangen, mich mit meinen Werten, Wünschen und Themen wie Achtsamkeit und Selbstmitgefühl zu beschäftigen, habe meine Faszination für Food Energetics, Zyklus und Astrologie entdeckt, meine Ernährung umgestellt und langsam damit begonnen mich selbst wieder zu spüren. Rückblickend muss ich zugeben, dass ich die meiste Zeit nämlich gar nicht gefühlt habe, wie es mir eigentlich geht. Ich hatte vollkommen die Verbindung zu meinem Körper verloren.


Neben Ernährung und innerer Arbeit, habe ich diese Verbindung vor allem durch eine neue Beziehung zu Sport und Bewegung wiederentdeckt. Denn all die Jahre hatte ich tatsächlich mit einer absolut ungesunden Einstellung trainiert. Einen neuen Ansatz dafür habe ich in den Pilates Classes einer ganz tollen Lehrerin in München gefunden. Schon nach der ersten Stunde hatte ich gemerkt, dass irgendetwas an diesem Training besonders war. Zum ersten Mal war ich beim Sport wirklich auf meinen Körper konzentriert, habe meine Muskeln, Gelenke und jede Bewegung gespürt und das mit jeder Class ein bisschen mehr. Das war für mich absolut revolutionär und hat nicht nur mein Wohlbefinden, sondern auch tatsächlich meine Erfolge beim Training verbessert. So stark und gesund wie ich mittlerweile bin, war ich vermutlich seit Ewigkeiten nicht mehr.


Ich war so fasziniert von meiner neuen Entdeckung, dass ich mich dazu entschlossen habe, eine Ausbildung zur STOTT Pilates Trainerin zu machen und erste Kunden in privaten Sessions zu unterrichten. Später kam noch die Zertifizierung als Jumping Fitness Trainer dazu – wer Lust hat auf eine Stunde voller Glücksgefühle, der sollte unbedingt mal mitmachen! Das klassische Training habe ich relativ schnell durch Achtsamkeitsübungen und Meditationen ergänzt. Denn Achtsamkeit beim Training lässt uns nicht nur leichter in unserem Körper ankommen und so noch bessere Trainingserfolge erzielen, sie hinterlässt uns auch mit einem unglaublichen tollen Körpergefühl und Vorfreude auf die nächste Class zurück. 


Als Fitness & Health Coach gebe nun ich genau das weiter, was mir selbst dabei hilft, mich gesund, fit und stark zu fühlen.


Wer übrigens nach einer klassichen Pilates Stunde sucht, der ist in meinen Classes definitiv falsch! Meine Workouts sind immer von anderen Richtungen wie Yoga, Ballett Barre oder HIT inspiriert. Besonders wichtig ist mir dabei der Flow. Denn er macht das Training nicht nur kurzweiliger sondern verbessert auch den Energiefluss im Körper und macht es damit besonders effektiv. Auch mal richtig abschalten, raus aus dem Kopf und rein in den Körper geht im Fluss einfach viel besser. 


Schön, dass du da bist!

Folg mir auf: